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Wissen IST Macht (I)

Wissen IST Macht (I) - Also, da ließ ich mich wieder einmal in einen tollen Unsinn hineinziehen mit zuletzt nichts als zutiefst empfundenem Unmut nach einer 50- minütigen Videobotschaft, die mich stark an einen Infomercial- Marathon erinnerte. Dieses Mal aber habe ich nicht vor, wieder nur angesäuert dazusitzen und quasi zugunsten meiner persönlichen Groll- Pflege des Langen und Breiten herum zu lamentieren. Nein, vielmehr werde ich darauf proaktiv reagieren und mit euch teilen, dem ich mich ursprünglich aus purer Wissenslust ausgesetzt habe. Lasst doch mal vorweg die Weisheit darum einsickern, dass Wissen in der Tat Macht bedeutet. Allerdings vergewissert euch bitte, im Zuge der Art des Erwerbs nicht automatisch in die Opferfalle zu geraten, die sich nur allzu oft und gern im Lichte finanziellen Betrugs präsentiert. Hört gut zu: Wunderprodukte, gleichgültig mit welchem Glanz diese letztlich fälschlicherweise verziert feilgeboten werden, existieren NICHT. Unter exakt jener Prämisse will ich nun darangehen, euch an dem teilhaben zu lassen, was ich mir kürzlich selbst an Kenntnis zu eigen gemacht habe, damit ihr fortan in eurem Alltag implementieren könnt, was euch schlussendlich zum maximalen Nutzen gereichen soll. Ihr müsst nämlich verstehen, es besteht gewiss keinerlei Notwendigkeit dazu, sich durch die Illusion in die Irre leiten zu lassen, sich im wortwörtlichen Sinne aufgrund der beworbenen Produkte auch wahrhaftig einkaufen zu lassen. Es entspricht nun einmal einer Tatsache, dass das Gros anmaßend überteuert auf den Markt kommt und darüber hinaus so und so nicht hält, was alles verheißungsvoll an Hilfe versprochen wird, dafür jedoch eine finanzielle Abhängigkeit kreiert wird, aus der nur sehr schwer herauszukommen ist. Sagt ihr mir doch bitteschön, in welch schiefen Optik sich wohl das folgende Fallbeispiel darstellt. Ein überaus renommierter und vermutlich steinreicher Herzspezialist tritt also für ein vermeintliches Wunderprodukt ein, weil er, wie er getreu behauptet, den Menschen nicht ausschließlich individuell sondern kollektiv zu Diensten stehen zu wollen, enthüllt aber zuletzt gerade durch das Vorhaben, ebenso kräftig am Gewinn mit zu naschen, seine wahre Intention. Dem nicht genug, veranschlagt er für jenes Produkt doch glatt das Dreifache im Vergleich zu anderen Anbietern. Nur weil etwa die Forschung unter Umständen einen Großteil des zur Verfügung stehenden Budgets bereits im Vorfeld verschlingen mag, ist eine Gewinnspanne von bis zu 1000% (!) deshalb noch lange nicht gerechtfertigt. Darüber hinaus kümmert es mich herzlich wenig, dass dem besagten Produkt wundersam unmögliche Wirkungen angedichtet wird. Seien wir uns doch ehrlich, nichts Anderes als pure Raffgier ist das, aus dem sich folglich jener unglaublich dreiste Wucher erwächst. Behaltet dabei auch stets im Auge, dass die Medizin traditionsgemäß engmaschig sowohl mit der Pharma- als auch der Lebensmittelindustrie zusammenarbeitet.- Nun aber endgültig genug meiner Klagen über die dermaßen offensichtlich zugrundeliegenden Motive. Seit geraumer Zeit schon geht man allgemein davon aus, dass bestimmte Lebensmittel unseren Stoffwechsel günstig oder aber auch unvorteilhaft beeinflussen. Warum hingegen manche Stoffe zu einem größeren Grad an Abhängigkeit führen als andere, ist merkwürdigerweise bislang immer noch nicht offen, geschweige denn ehrlich aufs Tapet gebracht worden, was mich natürlich sogleich zurückführt zu jenem Teufelskreis an Ko- Dependenz unter den Bereichen der Medizin, der Pharma und der Ernährung. Zweifelsohne bedürfen wir sehr wohl alle rein zum Zwecke der Korrektur und Verbesserung unserer unbestritten äußerst dürftigen kulinarischen Entscheidungen wie auch Gewohnheiten und unserer allgemein recht irrgeleiteten Einstellung der Gesundheit gegenüber einer eindeutig gründlicheren Schulung bezüglich Ernährung, Lebensmittelgruppen, menschlicher Physiologie, Biologie, Chemie, etc. Fangen wir doch gleich einmal mit dem Körper an, der auf völlig natürliche Art und Weise unzählige Hormone, Enzyme, Mikroben, und viele andere Stoffe erzeugt. Leptin und Ghrelin etwa finden sich in der Gruppe der Enzyme wieder, die in rein antagonistischem Verhältnis zueinander stehen und deren Aufgabe es ist, Hunger- bzw. Völlegefühl ans Gehirn zu signalisieren. Einfach alles, was wir uns ernährungsmäßig einverleiben, hat eine spezifische biochemische Reaktion zur Folge und manifestieret sich innerhalb unseres Verdauungsapparats, der sich in erster Linie aus dem Magen, dem Dünn- wie dem Dickdarm zusammensetzt, un dim Weiteren besonders aktiv unterstützt wird durch Organe wie dem Pankreas, der Leber und der Gallenblase. Bloß das leiseste Ungleichgewicht in biochemischer Hinsicht, übrigens heraufbeschworen durch eine unkluge Wahl an Ingestion, mag letztlich trotz recht subtiler Anfänge massive Verschiebungen bewirken und eine schwer anzuhaltende Kettenreaktion auslösen. Werfen wir doch am besten das nächste Mal einen eingehenderen Blick darauf, was diesbezüglich so alles passieren kann.

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