Buchstäblich Monumentales (Miss-) [Ge]fallen - Hallo allerseits! - Fairer Weise sollte ich gleich vorweg anmerken, dass auch wir damals als Jugendliche, linguistisch gesehen, unseren Favoriten frönten. Was sich jedoch hier alles so in letzter Zeit sprachlich abspielt, kommt einer ziemlich lachhaften Anhäufung an absichtlich zweckentfremdeten Wörtern gleich. So genießen es scheinbar nicht nur Teenager, sondern auch 20-, 30- Jährige und darüber, Wörter in ihrem täglichen Sprachgebrauch einzusetzen, die zum einen inhaltlich überhaupt nicht passen und zum anderen schlichtweg dumm klingen. Was ist bloß aus dem einst ziemlich unbedeutenden Wörtchen SO/ WIE (LIKE) geworden, frage ich mich? Plötzlich wurde das wieder entdeckte Lexem SO/ WIE richtiggehend erhoben und auf ein Podest gestellt. Allmählich begann SO/ WIE jeden einzelnen Satz auszufüllen, bis die natürliche englische Wortstellung endgültig umgestellt und damit gänzlich verschoben wurde. Vollkommen neu belebt kann SO/ WIE nun mittlerweile überall, egal wo, hineingezwängt werden. So manche Menschen scheinen auf den multiplen Einsatz von SO/ WIE dermaßen versessen zu sein, dass es nun locker bis zu fünf Male in nur einem Satz vorkommen kann. Erst vor wenigen Tagen hörte ich die folgende rätselhafte Aussage einer Kolleg- Absolventin: "So ich ... so konnte nicht so ausdrücken, so was ich so wie sagen wollte." Wau! Was genau wollte sie eigentlich damit sagen? Warum ein Wort wie SO/ WIE dermaßen exzessiv zum Einsatz kommt, wird mir wohl ein Rätsel bleiben. Nun denn, diese inhaltlich so seichte Aussage, die obendrein in diesem so gut einstudierten vokalen Gekrächze (vocal fry) geäußert wurde, kam letztlich noch viel dämlicher rüber. Ein MONUMENTALES (EPIC) Versagen, würde ich mal annehmen, sollte sich dieses Mädchen derart in einem Vorstellungsgespräch präsentieren. Ist denn die eigentliche Bedeutung des Wortes EPISCH überhaupt bekannt? Ich bezweifle es, aber nachdem eure Freunde mit diesem Wort leichtfertig um sich werfen, ob es nun gerade passt oder nicht, warum dem überhaupt irgendeinen Widerstand entgegensetzen, richtig? Nun, hört trotzdem gut zu, denn das fängt den Leuten allmählich an, ziemlich auf den Keks zu gehen. Nicht bloß so dahin gesagt, sondern auch ganz so gemeint, SPRICHWÖRTLICH (LITERALLY)! Besteht irgendeine Kenntnis hinsichtlich des lateinisch abgeleiteten Wortes Litera, Literae? Also, es bedeutet unter anderem Buchstabe. Ist das bei euch Papageien endlich angekommen? Vor langer Zeit lernte ich, dass der Jargon (Lingo) maßgeblich an der sozialen Anbindung innerhalb von Gruppen beteiligt ist. Schließlich will doch jeder irgendwie dazugehören und daher auch sprachlich eins werden mit seiner Clique. Alles gut, solange die Sprache an sich nicht soweit geschädigt wird, dass die Wortebene letztlich nichts mehr gemein hat mit der inhaltlichen. Je mehr Wörter aus ihrer ursprünglichen kontextuellen Umgebung herausgerissen und absichtlich exiliert, sprich deplatziert verwendet werden, desto wahrscheinlicher wird die englische Sprache einer massiven und irreversiblen Reform unterzogen, die nicht notwendiger Weise zum Besseren hinweist. Eine Frau, mit der wir vor einer Weile sprachen, brachte das Problem auf den Punkt, indem sie die jüngeren Generationen mit einem Haufen Kinder verglich, die in Erwachsenenkörpern herumlaufen. Ich würde nur zu gerne wissen, wie die hiesigen Englischlehrer mit all diesen in Mode gekommenen lexikalen Verstümmelungen wie fav, reno repo, legit, Akronymen wie ASAP, BTW, TGIF, LMAO und dämlich angereicherten und dennoch nicht Sinn machenden Satzbildungen umgehen. Ist es denn nicht höchste Zeit, wieder zum guten alten Buch zurückzukehren, um sich des wahren Sinns des korrekten Wortgebrauchs erneut bewusst zu werden? Realistisch betrachtet, kann ich dazu nur sagen, dass es sehr wohl an der Zeit wäre, dies jedoch rein utopischem Wunschdenken entspricht. Nichtsdestotrotz möchte ich junge Menschen, insbesondere akademische Absolventen, dazu ermuntern, ein stilistisch ausgefeiltes Wort pro Woche oder Monat aufzugreifen, und es semantisch korrekt in die englische Sprache zu implementieren. Das kann und wird auch allmählich herausfordernd sein, legt dennoch auf lange Sicht Zeugnis darüber ab, wie sehr Englisch auf geschickte und anspruchsvolle Weise ganzheitlich zum Einsatz gebracht werden kann. Bloß ein weiterer Gedanke zur Rettung einer so schönen Sprache.
Ridiculous! - A belated Hello back to my blog! - I was writing this a few days ago as we were sitting on the plane to Chisasibi in the far north east of Quebec, Canada. We flew out of Montreal which is definitely not a small town airport. Anyways, what we went through was the epitome of aggravation. Having been to many airports already, I'm kind of used to the generally time- consuming ordeals starting with the self- check- in counters, security check points, passport controls, mile- long jogs to the gates, baggage claim, customs, etc. I really thought I'd seen it all - until last Monday morning. After surprisingly having been checked in by an actual person, we were finally headed towards Departures. I could not believe my eyes once we turned around the corner and spotted hundreds of passengers waiting in line. What the heck?! First, we were funneled in what seemed half a mile away from the actual security check point and then driven in long snake lines just like cattle. I g...
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