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Fürchte Nicht Die Angst

Fürchte Nicht Die Angst - Willkommen zurück zu meinem Blog! - Wie kontrolliert man am besten und gleichzeitig am wirksamsten große Menschenmengen? Genau, indem man ihnen die Angst schlechthin eintrichtert. Auf diese Art kommt die Hebelwirkung der Manipulation für jeden von uns irgendwann einmal funktional und instrumentalisierend zum Einsatz. Sobald sich die Angst potenziert, wie etwa durch das Sch(n)üren mehrerer Ängste auf einmal, so macht sie uns nur noch ohnmächtiger und hilfloser. Von klein auf wird uns eingebläut, alle möglichen Gefahrenquellen zu meiden, um uns schadlos zu halten, und die Lawine an angsterregenden Befehlen und Aufforderungen baut sich durch unsere Jugend und dem Erwachsenwerden hindurch ungebrochen auf. Sobald wir die 30 erreicht haben, sind wir zumeist ideal konditioniert und perfekt gerüstet - mittels ausschließlich auf Angst basierender Vorschläge, Vorschriftsdenken und tiefsitzender Verhaltensmuster. Das aber ist bei weitem noch nicht alles. Das Gesicht oder besser die Beschaffenheit von Angst beginnt sich fortan langsam zu verändern. In der Regel wissen wir nun recht gut, uns diverse Gefahren mit einer gewissen Leichtigkeit vom Hals zu halten, wie beispielsweise metallische Gegenstände in Steckdosen zu einzuführen oder auch stark befahrene Straßen unvorsichtiger Weise zu überqueren. So denn haben wir nun endlich mehr oder weniger erfolgreich die Mehrheit aller kindlichen Gefahrenpotentiale überwunden und hinter uns gelassen, sehen uns jedoch allmählich mit neuen, wesentlich altersadäquateren und viel subtileren Ängsten konfrontiert. So zahlt man etwa immer noch seine Studiengebühren zurück, was ja besonders hier in Nordamerika gebräuchlich ist, oder aber man nimmt nun zusätzliche Kredite auf, um sich endlich den Bau eines Eigenheims leisten, fortziehen, heiraten, Kinder in die Welt setzen, in einem neuen Beruf Fuß fassen zu können, etc. Man weiß von zig Malen des Hörensagens oder auch aus persönlicher Erfahrung innerhalb der eigenen Familie, wie außertourlich belastend es finanziell werden kann, speziell in Zeiten der wirtschaftlichen Rezession, wenn es einem plötzlich wie Schuppen von den Augen fällt, dass einem die eigenen Schulden ebenso über den Kopf hinaus zu wachsen drohen und man sich bedingt dadurch in einem ausgewachsenem endlosen Albtraum bewegt. So stellen sich folglich Angst- und Panikattacken als die neuen Wegbegleiter ein. Diese sind nicht bloß verflixt launischer Natur, sondern greifen darüber hinaus auch völlig unvorbereitet und unvorhersehbar an, wodurch sich das Gros aller Betroffenen besonders lähmend beschlagen fühlt. Falls man seine auf mehrere Kreditkarten zusammengerafften Schulden nicht abzuzahlen imstande ist, so wird man nicht nur durch stark ansteigende Zinsen wie auch Strafzahlungen an der Stange gehalten, sondern man läuft auch Gefahr, in Folge all seiner Besitztümer, für die man so hart gearbeitet hat, beraubt und entledigt zu werden. Wenn man medizinisch unversichert ist, so könnte man unter Umständen neben seiner Gesundheit wiederum alles, was man sein Eigen nennt, als Totalverlust beklagen. Überschreitet man wiederholt die gesetzlich vorgeschriebene Blutalkohol Menge, wenn auch nur geringfügig, so droht unweigerlich der Entzug der Lenkerberechtigung. Sollte man beruflich ins Hintertreffen geraten, so macht man sich mit einem Mal wahrlich sehr ersetzbar, und was dann?
Mit fortschreitendem Alter muss man speziell als Frau befürchten, von viel jüngeren und fiteren KonkurrentInnen ausgestochen zu werden. Wenn einem ironischerweise als arbeitender Elternteil der Alltagsstress zu sehr zusetzt, so läuft man durchaus Gefahr, bestimmte Alarmsignale in puncto Erziehung und/ oder Ehe zu verwerfen oder gar zu übersehen, was letztlich zur Auflösung der Beziehung, Trennung und/ oder Sorgerechtsstreit führen kann. Ich könnte noch weitere Beispiele an Ängsten anführen, die uns alle irgendwann einmal in unserem Leben einholen und beherrschen.
Ich bin mir nicht sicher, ob die folgende Dreiwort- Botschaft irgendwo in einer der Heilgen Schriften geschrieben steht, beziehungsweise woher genau diese entspringen könnte, dennoch fühlt sich diese Kurznachricht so an, als läge ihr Ursprung, bedingt durch ihre gesunde und heilsame Wirkung, im Kosmischen. FÜRCHTE NICHT DIE FURCHT! Ich wage zu behaupten, Furcht ist in 85% aller Fälle ein menschliches Produkt, auf Respektlosigkeit und Minderwertigkeit fundamentiert, und dient dazu, uns dahingehend zu manipulieren und uns wie Schafe in jede gewünschte Richtung zu treiben, um uns letztlich davon abzuhalten, uns zu erheben und zu rebellieren. Nichtsdestotrotz müssen wir zur Rettung unserer Seelen daran gehen, uns von diesen schweren Fesseln der angsteinflössenden Vorschriften, Regeln, Befehle und Anweisungen abzustreifen. Er, der in ständiger Angst lebt, wird weder vorankommen noch jemals aufblühen. Er, der es zulässt, von Ängsten am Boden gehalten zu werden, wird niemals den absoluten Frieden, die Freude und die Glückseligkeit erleben. Er, der sich davon löst, die Angst zu fürchten, wird endlich seine Flügel ausbreiten und abheben können in Richtung eines Ortes, der beinahe so wunderschön, friedlich und heilig ist wie der Himmel selbst.  Furcht setzt allem Grenzen, stutzt unsere Flügel, hält uns am Boden fest und verdammt uns zum Nichtstun, zur Unbeweglichkeit und zuletzt zur Starre. Wir müssen uns von all den Menschen-  gemachten Ängsten befreien und endlich unser Leben zurück erobern. 

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